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1-Komponenten PUR - Klebstoff


weitere Bezeichnungen: lösemittelfreie 1-K PU-Kleber, Dauerelastische Klebstoffe

 

Eigenschaften: Universell einsetzbare, gebrauchsfertige, wasserfreie, feuchtehärtende Parkettklebstoffe. Nach der Aushärtung meist elastisch , daher sehr guter Spannungsabbau zwischen Parkett und Untergrund. Sehr emissionsarm.

 

Bestandteile: Polyuhrethan (Isocyanat) Füllstoffe und Additive

 

Verwendung: Zur dauerelastischen Verklebung spannungsreicher, feuchtempfindlicher Parkette und Dielen, wie Buche, Ahorn und Exoten



Das"Arbeiten" des Holzes


Lufttrockenes Holz nimmt in feuchter Luft Wasser auf, es quillt; in trockender Luft gibt es Wasser ab und schwindet. Das abwechselne Schwinden und Quellen nennt man "Arbeiten" des Holzes. Splintholz schwindet stärker als Kernholz.



Bast


Bast ist die innere Schicht der Rinde nächst dem Kambium. Buchs, auch Druckholz genannt, ist Reaktionsholz das charakteristischerweise an der unterem Seite von Ästen und in schiefen oder krummen Nadelbäumen gebildet wird.



Bestandteile des Holzes


Völlig trockendes Holz enthält etwa 50 Teile Kohlenstoff, 6 Teile Wasser stoff, 43 Teile Sauerstoff, 0,7 Teile Stickstoff, 0,3 Teile Mineralien (Asche), etwas Eiweiß (Nährboden der zerstörenden Pilze). Am Quer oder Hirnschnitt unterscheiden wir: 1. das Mark 2. das Kernholz (dunkel) 3. das Splintholz (hell) 4. die Kambiumschicht 5. den Bast 6. die Rinde (Borke). Zuweilen sind radiale Markstreifen sichtbar (Eiche). Die Holzmasse besteht aus winzigen Zellen, die Zellwandung aus Zellstoff (Cellulose). Der Saftgehalt beträgt im Frühjahr und Sommer etwa 50%, im Herbst und Winter etwa 40% vom Gesamtgewicht des Holzes. Lufttrockenes Holz darf höchstens 20% Feuchtigkeit enthalten.



Biegefestigkeit


Die Biegefestigkeit ist der Widerstand, den das Holz einer einseitig senkrecht zur Faser wirkrenden Kraft entgegensetzt. Die Biegekraft bewirkt auf der kraftan-greifenden Seite Druckspannungen im Holz und auf der entgegengesetzten Seite Zugspannungen.

Als gut biegsame Hölzer gelten Esche, Rotbuche, Ahron, Birke, Rüster, Kirschbaum und Weide.



Blindboden


Unterboden, meist aus ungehobelten Brettern ( je nach Lichtmaß 20-28 mm Stärke ) auf Balkenlage oder Lagerhölzern montierter Holzboden zur Aufnahme eines Deckbelag. Der Abstand zwischen den trockenen Brettern liegt bei ca. 10 mm.



Bohlen


Massivholz, rechteckig, flacher Querschnitt - Stärke größer als 35 mm.



Bretter


Massivholz, rechteckig, flacher Querschnitt - Stärke bis 35 mm.



Bretter, gespundet


Mit Nut und Feder versehene Bretter.



Brinell


Brinell ist eine Maßeinheit zur Berechnung der spezifische Härte eines Stoffes. Erfinder war J. A. Brinell (1894 - 1925).

Bei diesem Messverfahren ermittelt man die Eindruckfähigkeit einer Oberfläche. Eine Stahlkugel mit D = 10 mm wird mit einer bestimmten Kraft (F) ins Holz gedrückt. Aus dem mittleren Durchmesser des Eindruckes im Holz lässt sich die Eindrucksfläche (A) errechnen. HB = F:A (N/mm2). Je höher der Wert, desto härter das Holz.



Deckmaß


Oberflächenbreite von Holzprodukten ohne Berücksichtigung der Feder.



Dichte des Holzes


Holz ist im physikalischen Sinne nicht kompakt; es enthält Holräume (Zellen), ist also ein popröser Stoff. Das Verhältnis des Porenvolumens, also der Holräume, zur Masse der reinen Holzsubstanz ist von Holzart zu Holzart und von Baum zu Baum verschieden, selbst innerhalb eines Baumes ergeben sich z. T. erhebliche Schwankungen. Als Rohdichte bezeichnet man den Quotienten aus der Masse und dem Volumen einschließlich aller Hohlräume.

Die Rohdichte für Holz liegt zwischen 0,1 und 1,3g/cm3, wobei Balsa und Pockholz zu den Extremwerten zählen.



Dreischichtaufbau oder Dreischicht-Parkett


Fertig-Parkett besteht oft aus drei Schichten. Edles Parkettholz bildet die oberste, die Nutzschicht. Querverleimte, dimensionsstabilisierende Holzleisten oder auch MDF dienen als Mittellage. Zur weiteren Stabilisierung wird ein längslaufendes Furnier für die Absperrschicht eingesetzt.

Druckfestigkeit


Die Druckfestigkeit ist der Widerstand gegen eine Kraft, die parallel oder senkrecht zur Holzfaser drückt.



EC 1-Zertifizierung


EC 1-Zertifizierung der GEV-Emicode (Gemeinschaft Emissionskontrollierte Verlegewerkstoffe e.V.) bedeutet, dass die Produkte sehr emissionsarm sind und eine äußerst geringe Konzentration flüchtiger Bestandteile aufweisen.



Elastizität des Holzes


Die Dehnzahl gibt das Verhältnis der Längenzunahme eines 1m langen Stabes, bezogen auf eine Spannung von 1kp/cm2 (9,81 N/cm2) zur Ausgangslänge an. Der umgekehrte Wert der Dehnzahl ist das Elastizitätsmodul.

Durch das E-Modul wird der Wiederstand gegen elastische Verformung, also die Seifigkeit eines Werkstoffes, angegeben; je größer das E-Modul eines Holzes ist, desto steifer ist das Material bzw. deto weniger entsteht unter Belastung eine Verformung.



Fallende Breiten


Unterschiedlich breite Elemente innerhalb einer Bodenfläche.



Fallende Längen


Im Gegensatz zur Fixlänge (alle Elemente haben einheitliches Längenmaß) unterschiedliche Längenmaße der Einzelelemente, wodurch eine größere Ausnutzung der Rohware erreicht wird.



Falschkern


Als Falschkern wird die innere Holzzone mit abweichender Farbe bei solchen Holzarten bezeichnet, die keinen deutlichen Farbunterschied zwischen Kern- und Splintholz aufweisen. Falschken ist auf natürliche Ursachen wie Frost oder annormale Wachsbedingungen zurückzufüren.



Fase


Bei Dielen: leichtes anschrägen der Brettoberkanten durch hobeln oder schleifen, zum kaschieren von Schwunderscheinungen und zur Betonung des Einzelelementes.



Faser


Eine Faser ist eine lange, schmale Zelle oder ein Zellbündel, aus dem sich das Holz überwiegend zusammensetzt.



Faserverlauf


Faserverlauf ist der allgemeine Verlauf oder die Anordnung der Fasern.



Federmaß Profilmaß


Breite von Holzprodukten mit Berücksichtigung der Feder.



Fertigparkett


Laut DIN 280, Teil 5 ein werkseitig hergestelltes, fertig oberflächenbehandeltes Fußbodenelement aus Holz oder einer Verbindung von Holz und Holzwerkstoffen ( HDF, MDF, Sperrholz)

Festigkeit des Holzes


Festigkeit ist der Wiederstand, den das Holz dem Zerreißen, Zerdrücken, Scheren und Drehen entgegensetzt.



Fladerfurniere


Fladerfurniere werden tangential vom Baumstamm geschnitten, dadurch entsteht eine typische ovale Zeichnung.



Friese


Vorprodukt der Parkettherstellung, bei Massivdielen Battens.



Frühholz


Unter Frühholz versteht man den Teil des Wachstumsrings, der während eines frühen Stadium der Wachstumsperiode gebildet wurde; er ist meist weniger dicht und heller als das Spätholz.



FSC (Forest Stewardship Concil)


www.fsc.org

Das FSC ist ein Gütesiegel für Holz aus nachhaltiger Forstwirtschaft.

FSC ist eine unabhängige Organisation und kontrolliert weltweit ca.1.000 Verarbeitungsbetriebe hinsichtlich ihres gewissenhaften Umgangs mit Forstprodukten.



Furnier


maschinell vom Stamm "gemesserte" Holzschicht die auf anderes, preiswerteres Massivholz oder Holzwerkstoffplatten geklebt und verpresst wird.



Gloss - Glanzgrad von Parkettoberflächen


Beim Glanz handelt es sich um eine optische Eigenschaft einer Oberfläche, die durch das Vermögen, Licht zu reflektieren, gekennzeichnet ist. Fällt auf eine Oberfläche wie zum Beispiel eine Lackschicht ein Lichtstrahl unter definiertem Einfallswinkel, so dringt der grösste Teil davon in die Lackschicht ein, der Rest wird zurückgeworfen.

In der Regel werden die Messergebnisse bei Lacken zwischen 0 und 100 Glanzeinheiten (gloss) angegeben.

Je höher der Wert, desto höher der Glanzgrad.



Halböl


Mischung von Firnis (z.B. Leinölfirnis) mit einem Lösemittel



Harolith


Harolith ist ein Holzwerkstoff aus Fasermaterial, der durch hohen Druck zu einer Steinoptik geformt wird.



Härte des Holzes


Als Härte des Holzes ist der Widerstand zu sehen, den das Holz dem Eindringen fremder Körper in seine Oberfläche entgegensetzt. Es sind dynamische und statische Härteprüfungen möglich; die gebäuchlichsten sind statische Verfahren, wie z. B. nach Janka im englischsprachigen oder Brinell im deutschsprachigen Raum.

 



Holzstrahlen


Holzstrahlen (auch Markstrahl) ist die Bezeichnung für ein bandähnliches, radial zu den Wachstumsringen gerichtetes Zellgewebe.



Intarsienparkett


Intarsienparkett sind Parkettstäbe und kleine Holzscheiben die nach einem vorgegebenen Muster verlegt werden. Es können verschieden farbige Hölzer verwendet werden um mehr Farbe ins "Spiel" zu bringen. Die Hölzer müssen aber in ihrem Verhalten (Holzfeuchte und Schwindverhalten) weitgehend identisch sein. Jedes Intarsienparkett wird individuell gefertigt und z.B. in historischen Gebäuden verwendet.



Jahresringe


Jahresringe sind vom Kambium gebildete, ringförmige Zuwachsschichten als Folge des durch Ruhepausen unterbrocheneb Wachstums; sie setzen sich aus Früh- und Spätholz zusammen, was besonders bei Bäumen der nördlichen Hemisphäre deutlich zu erkennen ist.



Jahrringe


Ein Jahrring (Jahresring) ist der Wachstumsring, der einer Jahresperiode entspricht. Die durchschnitliche Jahrringbreite ist der Zuwachs, ausgedrückt als durchschnittliche Breite der Jahrringe.



Kambium


Das Kambium ist die Zellteilungsschicht, die im lebenden Baum nach außen Bast- nach innen Holzellen bildet.



Kernholz


Kernholz ist die innere Zone des Holzes, die im stehenden Baum aufgehört hat, lebende Zellen zuerhalten oder Saft zu führen. Kernholz ist häufig dunkler, jedoch in Abhängigkeit der Holzart, nicht immer deutlich vom Splintholz zu unterscheiden.



Klammerverlegung


Die Verbindung der Einzelelemente erfolgt durch Klammern in breiter U-Form, die in speziell an der Unterseite der Elemente eingefräßten Nuten eingedrückt werden.

 



Knickfestigkeit


Die Knickfestigkeit ist ein Sonderfall der Druckfestigkeit. Sie hat besondere Bedeutung für Holzteile in Stabform. Hölzer, deren freie Länge im Vergleich zu ihren Querschnitt zu groß ist, weichen dem in Richtung Faser wirkenden Druck nach der Seite der geringsten Wiederstandskräfte aus, sie knicken.



Lagerhölzer


Kanthölzer, lose oder fixiert, zur Aufnahme von Dielenböden.



Laminat


Spanabfall wird mit Bindemittel verpresst. Deckschicht bedrucktes Papier, oft in Parkett-Optik.



Längsparenchym


Längsparenchym, auch als Strangparenchym bezeichnet, ist ein axial verlaufendes, nicht bei allen Holsarten vorkommendes bzw. sichtbares Element zur Speicherung von Halbfabrikaten und zur Stoffleitung.



Lauge, Bleiche


Inhaltsstoffe: Wasser, Kalk, Titandioxid, Tenside, Kalilauge, Gummi arabicum, Xanthan, Methylcellulose, Citrat Öle und Alkohol in unterschiedlichen Zusammensetzungen. Lauge ist in unterschiedliche Ausführungen für Laub- und Nadelhölzer erhältlich.

Bleicht die Oberfläche und verhindert das Vergilben.

 

Muß mit Seife oder Ölen endbehandelt werden.



Leinölfirnis


Leinöl wird unter Zugabe von Trockenstoffen ( Kobalt) verkocht. Als Ergebnis entsteht Firnis.



Lichtmaß, lichtes Maß


Beschreibt den Abstand zwischen den Innenseiten der Balkenlage oder der Lagerhölzer.



Markröhre


Als Markröhre gilt ein Bereich innerhalb des ersten Wachstumsringes, der hauptsächlich aus weichen Zellgewebe besteht. Markstrahl Holzstrahl.



Maserfurniere


Maserfurniere werden vorwiegend zu dekorativen Zwecken verwendet. Maserfurniere werden aus Wurzelknollen oder Stammstücken mit unregelmäßigem Wuchs hergestellt. Es wird zwischen Maserwuchs über der Erde (Rüster, Esche, Eiche) und Wurzelmaserwuchs, der an der Wurzel unterirdisch gebildet wird (kalif. Nußbaum, Madrona, Vavona, Myrt) unterschieden.



Maserknollen


Eine knollenartige Wucherung am Stamm. Die Maserknollen ergeben oft eine hoch interessante Maserungen. Sie werden gern für dekorative Drechslerarbeiten verwendet.

Man geht davon aus das die Maserknollen durch eine Anhäufung von "schlafenden" Knospen entstehen.

Sie sind an einem Baumstamm durch eine deutlichen Verdickungen meist im unteren Stammabschnitt zu erkennen.



Messerfurniere


Messerfurniere werden mit einer Furnier-Messermaschine hergestellt, durch diese Herstellungsmethode entsteht fast kein Abfall und ist dadurch sehr kostengünstig. Häufig sind Farbveränderungen zu beobachten, da das Holz vorgeweicht werden muss. Streifenfurniere und Fladerfurniere sind typische Messerfurniere.



Mondphasenholz Mondholz


Bäume werden ausschließlich im Winter zur Zeit der Saftruhe und in der jeweils letzten Woche vor Neumond geerntet



MS-Polymer


MS = Modifiziertes Silan



N-Methylpyrrolidon (NMP)


Ein Hilfsmittel zur Filmbildung in billigen Wasserlacken und solchen mit älterer Rezeptur N-Methylpyrrolidon (NMP) gilt als fruchtschädigend !!.

Pore


Als Pore gilt eine Feuchtigkeit leitende Zelle, die an der Hirnfläche als Querschnitt sichtbar ist.



Querschnitt


Auf dem Quer- oder Hirnschnitt eines Stammes können mit bloßem Auge oder einer Lupe erkannt werden: Borke, Bast, Splint, Kern, Jahresringe, Gefäße, Holzstrahlen, Längsparenchym, Harzkanäle und Markröhre.



RAL-Gütezeichen


RAL ist ein Gütesiegel für folgende Bauprodukte: Blockhausbau, Brettschichtholz Fenster und Haustüren, Holzbauteile, Imprägnierte Holzbauelemente, Recycling-Baustoffe, Recyclingprodukte aus Gebrauchtholz, Spanplatten, Tapeten, Wärmedämmung von Fassaden im Verbundsystem

 

RAL = Reichsausschuss f. Lieferbedingungen

 





Reaktionsholz


Raktionsholz ist Holz mit abweichendem anatomischem Charakter, das besonders in Teilen von schiefstehenden Stämmen und gebogenen Ästen gebildet wird, wobei es versucht, den in gestörter Lage befindlichen Baumteil möglichst wieder in seine Normallage zurückzuversetzen. Bei Laubholz wird Reaktionsholz Zugholz und bei Nadelholz Druckholz (Buchs) genannt.



Rinde


Die Rinde umfaßt die Äußere Schutzschicht des Stammes und der Äste enes Baumes.



Reifholz


Reifholz ist auch unter der Bezeichnung Trockenkernholz oder helles Kernholz bekannt. Es unterscheidet sich vom hellen Splint nicht farblich, jedoch physiologisch und biochemisch; es sind ein deutlicher Farbunterschied und das Fehlen von Stärke feststellbar. Reifholzbäume sind z.B.: Fichte, Tanne, Rotbuche, Linde, Birnenbaum.



Scherfestigkeit


Die Scherfestigkeit (Abscherfestigkeit) ist der Widerstand des Holzes gegen das Abschieben oder Abscheren von Holzschichten durch eine in der Ebene oder - seltener -quer zur Ebene der Holzschichten wirkende Kraft.

Die Scherfestigkeit steigt mit steigender Dichte und sinkender Feuchte; sie ist senkrecht zur Faser etwa 3-4 mal so groß wie parallel zur Faser.



Scherfestigkeit von Klebstoffen


beschreibt die seitliche Schubkraft, welche ein Klebstoff aushält, bevor er in sich reißt.

Je höher die Scherfestigkeit, desto mehr kann das Parkett quellen bevor es sich vom Boden löst. Auf der anderen Seite ist eine zu hohe Scherfestigkeit nachteilig für den Estrich, da dieser meist schwächer ist als die Verklebung und durch das Ausreißen der Estrichschicht ein noch größerer Schaden entsteht. DIN 281 schreibt für Klebstoffe eine Scherfestigkeit von mindestens 3 N/mm² vor.



Spähtholz


Spähtholz ist der Teil des Wachstumsringes, der Während eines Späteren Stadiums der Wachstumsperiode gebildet wird. Es ist meist dunkler und dichter als Frühholz.



Splint


Unter Splint versteht man die äußere Zone des Holzes, das im stehenden Baum lebende Zellen enthält und Saft führt.



Splintholz


Splintholz ist die Zone zwischen Kern-/ Reifholz und Bast oder es nimmt den ganzen Stammquerschnitt ein (Splintholzbäume), wobei dann weder Farb- noch Feuchtigkeitsunterschiede feststellbar sind. Splintholz dient am stehenden Stamm der Wasserleitung, bei Nadelhölzern gänzlich, bei Laubhölzern in den äußeren drei bis zwanzig Jahrringen. Zu Splintholzbäumen werden gerechnet: Birke, Erle, Weißbuche, Aspe, Bergahorn.



Standöl


Ölverkochung ( Leinöl, Sojaöl) bei hoher Temperatur unter Luftabschluß.

Glänzender und wetterfester als Halböl.



Streifenfurniere


Über den Querschnitt des Furnierstammes werden Streifenfurniere gesägt. Dadurch entsteht die typische, streifige Zeichnung.

 



Tafelparkett


Tafelparkett sind mehrere Parkettelemente, die zu einer Tafel gefügt sind und z.B. bei Restaurierungsarbeiten eingesetzt und dann verklebt oder vernagelt werden.



Tegernseer Gebräuche


Festgelegte Handelsgebräuche im deutschen Schnittholzhandel.



Textur


Textur ist das visuelle Erscheinungbild des Holzes, das durch seine anatomische Stuktur und die Breite und Regelmäßigkeit der Wachstumsringe bestimmt wird.



Torsionsspannung


Die bei Drehbeanspruchung auftretende Torsionsspannug wird mit TtB bezeichnet. Die Torsions- oder Verdrehfestigkeit des Holzes steigt mit zunehmender Spätholtanteil, steigender Dichte und sinkender Feuchte.



VOC (volatile organic compounds)


VOC (volatile organic compounds) ist eine Vielzahl von flüchtigen organischen Verbindungen die häufig in Lösungsmittel, Farben, Lacken, Reinigungsmittel, Körperpflegeprodukten und als Treibmittel in Spraydosen zur Anwendung kommen. Sie können den Mensch und die Umwelt schädigen, z.B. das krebserregende Benzol.



Vollholz


Vollholz ist massives Holz in seiner gewachsenen, natürlichen Struktur.



Wachstum des Holzes


Wachszeit: Ende Januar bis ende November.

Zellenbildung: Im Frühjahr rasch, dünnwandig, viel Zellsaft; im Herbst langsam, hart, wenig Saft. Hierdurch entstehen Jahresringe.

 



Wachstumsring


Ein Wachstumsring (Zuwachszone) umfast die Holzschicht einer Wachstumsperiode.



Wollige Oberflächen


Wollige Oberflächen sind aufstehende Fasern die durch stumpfe Werkzeuge sowie Überdämpfen bei der Furnierherstellung entstehen.



ZDH


Der ZDH (Zentralverband des Deutschen Handwerks e. V.) dient der einheitlichen Willensbildung in allen grundsätzlichen Fragen der Handwerkspolitik. Er vertritt die Gesamtinteressen des Handwerks gegenüber Bundestag, Bundesregierung und anderen zentralen Behörden, der Europäischen Union (EU) und internationalen Organisationen.



Ziehklinge


Die Ziehklinge ist ein Werkzeug um Holz und Lackoberflächen zu glätten oder zu reinigen. Ähnlich einem Hobel besteht sie aus einem Stück dünnen Federstahls mit unterschiedlichen Haltegriffvarianten.

 

Zugeisen


Ein Zugeisen ist ein Verlegewerkzeug für Parkett und Holzböden mit oder ohne Schlagblock zur Montage der Elemente in Randbereichen.

Zugfestigkeit


Die Zugfestigkeit oZ ist der wiederstand gegen eine Kraft F, die parallel oder senkrecht zur Holzfaser zieht.



Zugholz


Zugholz ist das Reaktionsholz, das charakteristischerweise an der oberen Seite von Ästen und in schiefen oder krummen Laubbäumen gebildet wird.



Zuwachszone


Wachstumsring.



Zweischichtaufbau oder Zweischicht-Parkett


Einzelstab-Fertig- Parkett besteht oft aus zwei Schichten. Edles Parkettholz bildet die Nutzschicht. Zur Stabilisierung wird darunter ein mehrschichtiges Furniersperrholz eingesetzt. Geringe Aufbauhöhe - optimal auf Flächenheizungen.

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