logoo

Parkettarten  

Parkett - temporär oder solide


Grundsätzlich unterscheidet man Parkett in Einschicht-(Massiv-) und Mehrschicht-Parkett. Massiv - Parkett (Einschichtparkett) besteht aus massivem Vollholz. Beim Mehrschichtparkett bestehen die Elemente aus zwei oder drei Schichten, wobei die meist geringe Deckschicht aus Massivholz besteht, die auf einer Unterlage aus Holz oder Holzwerkstoffen geleimt ist.

 

In der Vergangenheit wurde für den Einsatz im Neubau und auf Fussbodenheizungen oft Mehrschichtparkett eingesetzt. Argumente hierfür waren die kurze Einbauzeit, geringe Aufbauhöhe und die vermeintlich höhere Formstabilität der Elemente, da diese auf einem Trägerelement mit der Nutzschicht verleimt sind.

Da sich die Schadensfälle bei Mehrschichtparkett signifikant mehren, ist es an der Zeit, sich Produkten zuzuwenden, welche die genannten Vorteile beinhalten, ohne jedoch mit den Nachteilen, wie Deckschichtablösungen, geringe Nutzungsdauer, hoher Wärmedurchlasswiederstand, etc. einhergehen.

Die Lösung hierfür ist Massivparkett.

Wurde bisher Massivparkett wegen seiner vermeintlich langen Montagezeit, verbunden mit den langen Trockenzeit der Oberflächenbehandlungen, etc.. oft geschmäht, hat sich auch bei der Massivparkett - Herstellung die Welt weitergedreht. Inzwischen gibt es Massivparkett mit werkseitigen Oberflächenbehandlungen.

Die Produktion solcher Parkette setzt einen hohen Grad der Technologisierung und umfassendes Fachwissen seitens der Hersteller voraus.

Marktführer für präzises Massivholz-Fertigparkett ist ALI Parquets aus San Marino. Aber auch andere Hersteller wie der östereichische Parketthersteller Weitzer haben werkseitig endbehandeltes Parkett seit Jahren im Programm.

 



Mehrschicht- oder Massivparkett?


Jeder Parkettleger hat da seine Präferenz und eine über Jahre gebildete Meinung, die er gern an die Verbraucher weitergibt.

Offensichtlich spielt der Glaube hier eine grosse Rolle, aber es bleiben doch die Fakten:



Mehrschichtparkett


Was ist der Vorteil eines Mehrschichtparkett?

Nachhaltigkeit

Schonender Umgang mit Recourcen kommt beim Mehrschichtparkett eher nicht in Betracht, da spricht die begrenzte Lebensdauer, der Aufbau und last but not least der Verarbeitungsprozess gegen Mehrschichtparkett. Oft lassen sich solche Böden nur einmal abschleifen und müssen danach recht kostenintensiv wieder entfernt werden.

Formstabilität

Formstabilität ist ein Mythos, das das Mehrschichtparkett auf Dauer und den gegenwärtigen Erkenntnissen entprechend nicht halten kann.

Die horizontale Verbindung von mehreren Schichten aus Holz oder Holzwerkstoffen mit einer Klebstoff-Verbindung ist ja ein alter Hut und wurde bereits vor 100 Jahren praktiziert.

Der Saldo des alten Multi-Layer ist eher traurig: Ein Grossteil ist heute einfach zerfallen oder zerstört, hat erhebliche Fugen gebildet und Renovierungen sind Kosten-Bomben für die Eigentümer dieser Böden. Das Massivparkett im selben Gebäude ist noch intakt. Und die jetzige Generation Mehrschichtparkett zeigt bereits ähnliche Symptome.

Ob, HDF-, MDF-, OSB, Sperrholz, Echtholz-Kern, die Maßhaltigkeit der Holzwerkstoffe ist ebenso willkürlich wie in massivem Holz und ist abhängig von den raumklimatischen Verhältnissen am Nutzungsort und der Produktqualität. Die Maßhaltigkeit von Mehrschichtparkett ist gut in den meisten Fällen, aber das ist sie auch bei gut behandeltem und installiertem massivem Holz.

Preis

Beim Mehrschichtparkett bleibt als Argument für den Einsatz nur "billig" übrig. Die Anfangsinvestition ist hier zwar verhältnismässig gering, mittelfristige Kosten für Entfernung und Entsorgung solcher Böden sollten jedoch in die Überlegungen mit einfliessen.

 

Fazit

Für nicht stark belastete temporäre Installationen eignet sich Mehrschichtparkett also recht gut. Wenn die Nutzungsdauer beschränkt ist, wie z.B. in Mietwohnungen oder Büroräume mit stets wechselnden Mietern und unterschiedlichen Geschmäckern. Vorteil ist hier im besonderen der niedrige Preis - Nachteil die begrenzte Lebensdauer.



Massivparkett


Was sind die Vorteile eines Massivparkett?

Nachhaltigkeit

Parkett ist einer der dauerhaftesten Bodenbeläge überhaupt. Seit Jahrhunderten überdauern diese Böden bereits unter den härtesten Bedingungen sowohl in repräsentativen, öffentlichen Gebäuden als auch im Wohnbau. Massivholz ist dauerhafter CO2 Speicher. Parkett aus einem Stück Massivholz lässt sich leicht pflegen und vielfach abschleifen. Es erstrahlt nach jeder Renovierung wieder im neuen Glanz.

Formstabilität

Holz ist nicht gleich Holz. Ähnlich den anderen Naturmaterialien spielen hier Qualität des Roh-Materials und Verarbeitung eine entscheidende Rolle.

Die Wertigkeit der einzelnen Hölzer bestimmt sich durch deren Eigenschaften (z.B. Härte, Quell- und Schwundverhalten), dem optischen Erscheinungsbild (Wuchs, Schnitttechnik, Farbe und Selektion), sowie der allgemeinen Verfügbarkeit.

Bereits die Stammeinteilung und die Einschnittart ist von entscheidender Bedeutung für das spätere Verhalten der Hölzer: Einfache Brettschnitte (Tangentialschnitt, Flader, womöglich mit grossen Ästen) führen im Gegensatz zu den Riftschnitten, bei dem die Ausrichtung der Jahresringe (stehend) beachtet wird und Holzfehler ausselektiert werden, zu eher stärker "arbeitenden" Endprodukten.

Holz ist also nicht gleich Holz! Den nachrangigen, rustikalen Sortierungen sind Risse, starke Quell- und Schwindbewegungen, damit verbunden starke Fugenbildung, Verwerfungen, etc.. eigen.

Diese Faktoren werden jedoch vom Verbraucher beim Kauf nicht wahrgenommen und lebhafte Sortierungen lediglich mit einem natürlichen Erscheinungsbild in Verbindung gebracht.

Nimmt man nun also die guten Sortierungen der guten Hölzer und verarbeitet diese mit Sachverstand, entsteht besonders formstabiles Massivparkett von hoher Güte. Diese Holzböden überdauern Jahrhunderte.

Preis

Beim Massivparkett ist die Anfangsinvestition im Vergleich zum Mehrschichtparkett meist etwas höher, was sich jedoch durch die lange Lebensdauer und die mittelfristig geringen Kosten für Unterhalt und Sanierung solcher Böden relativiert.

 

Fazit

Für stark belastete, dauerhaft werthaltige Parkettböden eignet sich Massivparkett in hohem Maße. Wenn werkseitig endbehandeltes Massivparkett verbaut wird, entsteht ein Kosten- und Zeitvorteil durch die geringe Installationszeit. Vorteil ist hier im besonderen die hohe Dauerhaftigkeit - Nachteil die etwas höhere Anfangsinvestition.

 



Übersicht gängiger Parkettarten und Dielen


 

Die Vielfalt des Angebot an Holzfußböden führt zu abweichenden Bezeichnungen und einiger Unklarheit.

Was ist Parkett, was Diele, ist Echtholz-Parkett ein Massivparkett? Die gebräuchlichsten Parkettarten sind in DIN oder EN Normen ausführlich definiert. Darüber hinaus sind auch einige, nach eigenen Herstellernormen erstellte Varianten erhältlich.

Je nach Anspruch an Gebrauch, Optik und Dauerhaftigkeit ist hier die richtige Auswahl durch eine ausführliche Beratung mit dem Parkettleger von Vorteil.

Hier finden Sie einige Varianten von Parkett und Dielen im Überblick.

 



Dielen

Die älteste Form der Holzfußböden. Breite und lange Elemente, oft in Raumlängen.

Durch die mächtige Dimensionierung der Dielen ist generell mit Fugen, von nicht selten mehreren mm zu rechnen (je breiter die Dielen, desto wahrscheinlicher), deshalb ist für Dielen eine Holzfeuchte beim Einbau von max. 12 % (besser 8 - 10 %) Bedingung, um die Fugenbildung weitestgehend einzuschränken.



Hobeldiele



Massivdielen in Raumlängen oder Hobeldielen mit Nut und Feder zur vollflächigen Verklebung (PU) auf planebenem Untergrund oder schrauben, nageln auf Balkenlage, Unterkonstruktion.

Stärke: 15-50 mm, Länge bis zu 15 Meter möglich.

Renovierbarkeit: sehr gut ( 5-7 mal abschleifbar )

Fußbodenheizung: mäßig - negativ ( Wärmedurchlaßwiderstände der Holzarten beachten )



Massiv-Kurzdiele



Endbehandelte oder rohe Massivdielen in Kurzlängen mit Nut und Feder umlaufend, zur vollflächigen Verklebung auf planebenem Untergrund oder schrauben, nageln auf Unterkonstruktion.

Stärke: 15-33 mm

Schiffboden oder als gestalteter Dielenboden (englisch, Kassette etc.).

Renovierbarkeit: sehr gut ( 5 -7 mal abschleifbar )

Fußbodenheizung: mäßig - negativ ( Wärmedurchlaßwiderstände der Holzarten beachten )



Massivparkett

Ist in seiner Dauerhaftigkeit unbestritten ( Lebensdauer min. 50 – 100 Jahre) und erreicht durch das meist hohe Gewicht sehr gute Schalldämmwerte.

Es besteht ( in Abhängigkeit der Holzart ) die Möglichkeit der Dimensionsveränderungen ( quellen oder schwinden) bei ungünstigen Umgebungsbedingungen.

Massivparkett ist immer schubfest mit dem Untergrund zu verbinden ( schrauben, nageln, kleben ).



Fertigparkett - Massivparkett




Bild: ALI Parquets

Werkseitig versiegeltes Massiv-Parkett wird auf Grund der hohen technologischen Ansprüche an die Verarbeitung des Massivholz nur von wenigen Herstellern angeboten.

Die Vorteile von werkseitig versiegeltem Massiv-Parkett liegen im besonderen:

 

-in der kurzen Einbauzeit

-Einsparung bis zu 70% der Verlegezeit

-der besonderen Dauerhaftigkeit

-der Unempfindlichkeit gegenüber Feuchteeinflüssen

-keine Staubentwicklung auf der Baustelle

-unmittelbare Nutzbarkeit des verlegten Bodens

-keine Fehlstellen der Oberflächenbehandlung

-keine Seitenverleimung durch die Oberflächenbehandlung

-optimal auf Fußbodenheizung.



Hochkanntlammelle massiv




Foto rechts: bauwerk

Massivparkett ohne Nut und Feder zur vollflächigen Verklebung auf planebenem Untergrund leicht austauschbar und besonders belastbar. Kleindimensionierte Einzelstäbe, zu Einheiten mit Klebestreifen verbunden. Jedes Muster ist möglich.

Stärke: 10-23 mm

Hochkantlamellenparkett oder Industrieparkett ist ein Nebenprodukt aus der Mosaikparkett-Produktion.

Für Hochkantlamellenparkett werden Mosaikparkettlamellen mit der besseren Schmalseite nach oben zu Verlegstreifen mit einer Breite von einer Lamellenlänge mit einem Klebstreifen zusammengefasst. Diese Verlegeeinheiten werden mit durchlaufenden Kopf- und Längsfugen verlegt. Hochkantlamellenparkett hat eine Dicke von 10 - 23 mm, die Lamellenbreite beträgt 8 mm gelegentlich auch als Breitlamelle bis 16 mm.

Renovierbarkeit: sehr gut ( 7-9 mal abschleifbar )

Fußbodenheizung: gut (10 mm) -mäßig ( Wärmedurchlaßwiderstände der Holzarten beachten )



Lamparkett



Ohne Nut und Feder zur vollflächigen Verklebung auf planebenem Untergrund,

leicht austauschbar.

Stärke: 6-15 mm

In Abhängigkeit der Stab-Dimension alle Verbände möglich.

Lam- oder auch Dünnbrettparkett wird überwiegend in 10 mm Dicke hergestellt, es gibt gelegentlich auch Hölzer von 6 mm und bis zu 15 mm Dicke. Die Breiten liegen zwischen 40 und 55 mm, selten bis 70 mm. Die Längen liegen zwischen 200 und 800 mm.

Bei Stäben mit zu geringer Breite im Verhältnis zur Stablänge (optimal= 1:4 -5) ist in Abhängigkeit der Holzart mit stärkeren Verwerfungen zu rechnen.

Lamparkett wird in Einheiten als Einzelstäbe oder als vorgefertigte Verlegeeinheiten in der Art wie Mosaikparkett in vielfältigen Mustervarianten geliefert.

Renovierbarkeit: gut ( 4 -5 mal abschleifbar )

Fußbodenheizung: mäßig - negativ ( Wärmedurchlaßwiderstände der Holzarten beachten )



Mosaikparkett



Kleindimensionierte Stäbe in Verlegeelementen, ohne (DIY meist mit) Nut und Feder zur vollflächigen Verklebung auf planebenem Untergrund Mosaikparkett besteht aus Vollholz. Es hat eine Stärke von 8-10 mm, eine Breite von 18-25 mm und eine Länge bis 180 mm. Die einzelnen Mosaikparkettlamellen werden zu verschiedenen Mustern ( als Würfel, engl. Verband, Schiffboden, Fischgrat, Burgunder u.v.a. ) im Werk auf Trägermaterial (Gitter/Papier) zusammengesetzt. Mosaikparkett kommt meist roh in den Handel, selten als Fertigparkett dann oft mit Metallspeichen zusammengehalten.

Die am häufigsten verwendete Form ist der Würfelboden.

Renovierbarkeit: gut ( 4 -5 mal abschleifbar )

Fußbodenheizung: gut ( Wärmedurchlaßwiderstände der Holzarten beachten )



Riemen



Mit Nut und Feder zur vollflächigen Verklebung auf planebenem Untergrund oder schrauben, nageln auf Unterkonstruktion, fallende Längen.

Stärke: 14-23mm

Ausschließlich Schiffbodenverband, Parkettriemen bestehen aus Vollholz. Die Gesamtstärke liegt zwischen 14 - 22mm. Die Verbindung der Stäbe untereinander erfolgt durch eine angehobelte Feder. Parkettriemen sind in den Längen zwischen 350 und 1500 mm und in Breiten zwischen 45 und 100 mm lieferbar.

Renovierbarkeit: sehr gut ( 5-7 mal abschleifbar )

Fußbodenheizung: mäßig - negativ ( Wärmedurchlaßwiderstände der Holzarten beachten )



Stabparkett



Mit Nut und Feder zur vollflächigen Verklebung auf planebenem Untergrund.

Stärke: 14 - 23 mm ( selten stärker )

In Abhängigkeit der Stab-Dimension alle Verbände möglich.

Stabparkett nach der DIN 280 Teil1 besteht aus Vollholz. Die Gesamtstärke liegt bei 22 mm, die Oberwangendicke bei 10 mm. Die Verbindung der Stäbe untereinander erfolgt entweder durch Hirnholzfedern (Querholzfedern) oder durch eine angehobelte Feder. Parkettstäbe sind in Längen zwischen 250 und 800 mm und in Breiten zwischen 45 und 80mm lieferbar.

Das gängigste Stabmaß ist 500 mm Länge und 60 - 70 mm Breite.

Abweichend hiervon sind auch 14-16 mm starke Stäbe im Handel.

Die Verlegerichtlinien sind in der DIN 18356 vorgeschrieben.

Renovierbarkeit: sehr gut ( 5-7 mal abschleifbar )

Fußbodenheizung: mäßig - negativ ( Wärmedurchlaßwiderstände der Holzarten beachten )



Tafelparkett



Die sehr feine Art des Parketts.

Einzelelemente werde zu einem Muster in Form einer Tafel zusammengefügt, welche aneinander gelegt ein Flächenmuster darstellen. Oft sind die Tafeln mit Intarsien aus verschiedenen Edelhölzern versehen.

Die bis zu 10 mm starken Deckfurniere wurden früher meist auf Nadelholz-Tafeln mit Knochenleim verklebt und nach dem Einbau abgezogen. Heute erhältliches Tafelparkett wird oft im Werk auf Trägermaterial (Gitter/Papier) zusammengesetzt.

Ein auch noch so alter Tafelboden ist ein echter Schatz und sollte in jedem Fall erhalten werden.

 

Renovierbarkeit: Alte Tafelböden - sehr schwierig und nur vom Fachmann auszuführen ( 2-4 mal abschleifbar )

Neue Tafelböden - gut ( 4-5 mal abschleifbar )

Fußbodenheizung: mäßig - negativ ( Wärmedurchlaßwiderstände der Holzarten beachten )



Holzpflaster


Hirnholzparkett oder Holzpflaster hat neben der besonderen optischen Erscheinung eine extrem hohe Belastbarkeit und Lebensdauer. Es ist leicht durch einfaches Auswechseln der beschädigten Klötzer zu reparieren.

Die scharfkantig geschnittenen Klötzer, werden so verlegt, dass die Hirnholzseite als Lauffläche benutzt wird.

Diese hervorragenden Eigenschaften macht Holzpflaster gerade auf hoch beanspruchten Flächen zum sinnvollen Bodenbelag.

Holzpflaster ist in DIN 68702 genormt.

Renovierbarkeit: sehr gut ( mind. 7-9 mal abschleifbar )

Fußbodenheizung: mäßig - negativ ( Wärmedurchlaßwiderstände der Holzarten beachten )



Fertigparkett - Mehrschichtparkett

Ob großflächige Parkettelemente als Schiffsboden oder Landhausdielen, die meist 3-schichtigen Verlegeelemente ermöglichen schnelles und einfaches Verlegen; ganz gleich ob schwimmend verlegt oder vollflächig verklebt. Zur schwimmenden Verlegung ist ein dreischichtiges Fertigparkett notwendig. Einer festen, vollflächigen Verklebung sollte jedoch immer der Vorzug gegeben werden, da dies die Lebensdauer erheblich erhöht.

Mehr und mehr setzt sich vor allem im Neubau auch der Einzelstab als Fertigelement im Mehrschichtaufbau durch, da dieser die Optik eines massiven Stabparkett herstellt. Nachteilig bei Mehrschichtparkett ist die Verleimung unterschiedlicher Holzarten und die Verleimung an sich. Oft lösen sich einzelne Schichten, meist die Deckschicht bei ungünstigen Umgebungseinflüssen.

Die Verlegezeiten werden durch die fertigen, passgenauen Elemente erheblich reduziert, so dass nach dem Abbinden des Klebstoffes der Boden sofort nutzbar ist.

Die Gesamt - Lebensdauer (25 - 50 Jahre) liegt jedoch deutlich unter der des Massivparkett.

Je stärker die Nutzschicht ( Edelholzschicht, Decklage) desto länger die Lebensdauer.

Bei den Mehrschichtern hängt die Belastbarkeit nicht nur von der Holzart, sondern auch vom Gesamtaufbau, von der Stärke der Nutzschicht und von Art und Güte der Mittellage ab.



Fertigparkett Einzelstab, 2-Schicht_Parkett




Foto rechts: bauwerk

Endbehandeltes Fertigparkett zur vollflächigen Verklebung Oberfläche: lackiert/geölt, Decklage ( 3,5-6 mm ) aus gewünschter Holzart, darunter Sperrholz, selten mit Mittellage und Gegenzug oder andere Holzart.

Stärke: 10-16 mm

In Abhängigkeit der Stab-Dimension alle Verbände möglich.

 

Mehr und mehr setzt sich zweischichtiges Parkett vor allem im Neubau aber auch in der Renovierung durch, da es die Optik eines massiven Stabparkett herstellt, jedoch durch höhere Formstabilität und geringere Einbauhöhe überzeugt. Hiermit können auch Böden mit nervösen Hölzern auf Estrich mit Fußbodenheizungen hergestellt werden.

Die Verlegezeiten werden durch die fertigen, passgenauen Elemente erheblich reduziert, so dass nach dem Abbinden des Klebstoffes der Boden sofort nutzbar ist.

 

Renovierbarkeit: gut-mäßig ( 2-3 mal abschleifbar )

Fußbodenheizung: sehr gut



Fertigparkett Landhausdiele




Foto rechts: bauwerk

Endbehandeltes Fertigparkett zur schwimmenden oder vollflächig verklebten Verlegung Oberfläche: lackiert/geölt, meist aus 3 Lagen: Decklage (3,5-6 mm) aus gewünschter Holzart, Mittellage und Gegenzug aus Weichholz/Sperrholz, selten aus der gleichen Holzart, oder zweischichtig mit Sperrholz.

Stärke 10 - 23 mm

Schiffboden oder als gestalteter Dielenboden (englisch, Kassette, etc.). Landhausdielen haben gegenüber massiven Hobeldielen neben einer kontrollierten Holzfeuchte den Vorteil ihres dreischichtig abgesperrten Aufbaus. Hierdurch entsteht ein weitgehend fugenfreier Boden. Darüber hinaus können sie in größeren Breiten hergestellt werden, ohne dass mit Verwerfungen (konkav/konvex) zu rechnen ist.

Renovierbarkeit: gut-mäßig ( 2-3 mal abschleifbar )

Fußbodenheizung: gut (vollflächig verklebt)



Fertigparkett Schiffboden-Diele




Foto rechts: bauwerk

Endbehandeltes Fertigparkett zur schwimmenden oder vollflächig verklebten Verlegung Oberfläche: lackiert/geölt, meist aus 3 Lagen: Decklage (3,5-6 mm) aus gewünschter Holzart, Mittellage und Gegenzug aus Weichholz/Sperrholz.

Stärke 10 - 25 mm

Ausschließlich für Schiffbodenverband.

Fertigparkett-Elemente nach DIN 280 Teil 5 haben einen mehrschichtigen Aufbau.

Für die Nutzschicht werden Sägefurniere von üblicherweise 3 - 5 mm, jedoch mindestens 2 mm Dicke verwendet. Als Trägermaterial bzw. Mittellage werden diverse Holzwerkstoffe, z.B. Spanplatten, Sperrholz oder Holzfaserplatten, hauptsächlich jedoch Nadelholzlagen, quer zur Decklage verwendet.

Renovierbarkeit: mäßig ( 2-3 mal abschleifbar )

Fußbodenheizung: gut



Furnierboden



Foto: bauwerk

Endbehandeltes Fertigparkett zur schwimmenden oder vollflächig verklebten Verlegung Oberfläche: lackiert/geölt, meist aus 2 Lagen: durchtränkte Decklage (0,2 - 0,8 mm) aus gewünschter Holzart, Unterlage MDF oder Zweischichtig mit Sperrholz.

Stärke 10 - 23 mm

Schiffboden oder als gestalteter Dielenboden (englisch, Kassette, etc.).

Renovierbarkeit: sehr schlecht (max. 1 mal abschleifbar / keine Walzenschleifmaschinen verwenden !!!)

Fußbodenheizung: gut



logou
Benutzername: Passwort:
 
Copyright by Netzwerk-Parkett © 2005